Vertretung der studentischen Interessen

Wir sind eine Liste von Fachschaftsaktiven der unterschiedlichsten Fachrichtungen der Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften (MIN) und verstehen uns als verlängerter Arm deiner Interessen. Um die Anliegen aller Studierenden vertreten zu können, stehen wir im Kontakt mit den Fachschaftsräten und kümmern uns darum, Studierende aus allen Fachbereichen in unsere Arbeit einzubeziehen.

Seit mehreren Jahren setzen wir uns als Gruppe aktiver Studierender auf allen Ebenen der Fakultät für deine Interessen ein. Wir handeln dabei unabhängig von den politischen Zielen einer Organisation. Es geht uns einzig um die Verbesserung der Studienbedingungen und die Vertretung Deiner Interessen innerhalb unserer Fakultät. Wir würden uns freuen mit deiner Unterstützung unsere erfolgreiche Arbeit fortzusetzen.

Übergang vom Bachelor in Master

Das Bachelor/Master System bleibt auch einige Jahre nach seiner Einführung immer noch ein aktuelles Thema. Nach wie vor beschäftigen wir uns mit dessen Reform sowie der Verfügbarkeit von Masterplätzen.

Bei der sogenannten "Reform der Reform" haben wir die Beseitung von Ungereimtheiten und unnötigen Reglementierungen durchgesetzt. Dieser Impuls ist jedoch noch nicht in allen Fachbereichen angekommen. Wir werden uns weiter für die Verbesserung und Entschlackung von Studienordnungen einsetzen. Enge Zeitfristen und strenge Vorschriften stehen im Widerspruch zu einem selbstbestimmten Studium sowie der Möglichkeit zur freien Entfaltung.

Wir wollen, dass jedem Studierenden an unserer Fakultät nach dem Bachelor der Weg zum Master offen steht. Der Übergang muss flexibel gestaltet sein. Die Möglichkeit, während des Bachelorstudiums Module aus dem Master belegen zu können, muss gegeben sein. Zudem dürfen Zwangspausen zwischen Bachelor und Master nicht dazu führen, dass der betroffende Studierende sein Studentenstatus verliert.

Kapazitätsberechnung und doppelte Jahrgänge

Der erste Doppeljahrgang liegt hinter uns, der nächste folgt bereits dieses Jahr. Verstärkt wird der Andrang auf die Studienplätze durch den Wegfall der Wehrpflicht. Wir wollen uns darum kümmern, dass unsere Fakultät und die Fachbereiche darauf vorbereitet sind. Das Studium muss für Alle studierbar bleiben!

Evaluation der Lehre

Eine regelmäßig durchgeführte Lehrevaluation in allen Fächern ist für uns ein notwendiges Mittel um die Qualität des Lehrangebotes an unserer Fakultät zu verbessern. Es muss sowohl Transparenz wie auch Vergleichbarkeit geschaffen werden. Daher setzen wir uns auf Fakultäts- und Fachbereichsebene dafür ein, dass ein Mindeststandard für vernünftige Evaluationen festgelegt wird.

Eine sinnvolle Evaluation muss zwei Aufgaben erfüllen:

  1. Der Dozent_in soll konstruktives Feedback erhalten.
  2. Die Ergebnisse der Evaluation sollen mindestens im Fachbereich veröffentlicht werden.

Evaluation darf keine Formalität sein. Hervorragende Lehre muss honoriert werden, sich wiederholende, ungenügende Bewertungen haben hingegen entsprechende Konsequenzen nach sich zu ziehen. Die Lehrenden sollen die Auswertungen der Evalutation konstruktiv zur Verbesserung Ihrer Veranstaltung einsetzen.
Um den Prozess transparent zu gestalten, ist die Veröffentlichung der Ergebnisse im Fachbereich unerlässlich.

Die Lehrevaluation soll einen konstruktiven Dialog zwischen Studierenden und Lehrenden initieren und die Lehrqualität spürbar verbessern.

Studiengebühren

Mit dem Beschluss des SPD-Senats über die Abschaffung der Studiengebühren zum Wintersemester 2012/2013 wurde der Grundstein für ein gebührenfreies Studium in Hamburg gelegt. Verbunden wurde dies mit dem Versprechen einer vollständigen Gegenfinanzierung.

Wir begrüßen diesen Schritt und sehen es als unsere Aufgabe an, den weiteren Verlauf kritisch zu beobachten.Trotz zukünftig wegfallender Gebühren soll eine stabile Finanzierung gewährleistet sein. Denn gute Forschung braucht exzellente Lehre! Orientierungseinheiten und Tutorien, die bisher aus Studiengebühren bezuschusst wurden, müssen in ihrer bestehenden Form auch weiterhin finanziell unterstützt werden.

Daher fordern wir, dass trotz andauernder Unterfinanzierung vor allem die Lehre nicht vernachlässigt wird. [Quelle:http://www.verwaltung.uni-hamburg.de/pr/2/21/pm/2011/pm39.html]

Bauentwicklung

Die konkrete Planung für einen neuen MIN-Campus ist angelaufen. Wünsche und Bedürfnisse wurden bei Beteiligungsverfahren auch von Studierenden unserer Liste formuliert. Ein Anforderungskatalog liegt nun den Architekturbüros vor, die im Sommer erste Bebauungspläne vorstellen werden. Wir werden die weitere Entwicklung kritisch beobachten - insbesondere in Hinblick auf unsere Forderungen nach studentischen Räumen, Transparenz und Beteiligung.

Ein weiteres Augenmerk liegt auf den Bibliotheken: Funktionierende Bibliotheksstrukturen dürfen nicht zerstört werden und die "T-Shirt-Distanz" sowie ausreichende Arbeitsplätze müssen als Grundvoraussetzung vorhanden sein.

Wir wollen, dass eine MIN-Fakultät entsteht, an der Studierende auch in vielen Jahren noch gerne studieren.

Gremien in Fachbereich

Wir setzen uns dafür ein, dass offizielle Gremien mit Beteiligung aller Statusgruppen auch unterhalb der Fakultätsebene in allen Fachbereichen eingeführt werden. Nur so kann die Kommunikation und der Informationsfluss innerhalb der Fachbereiche funktionieren und Anliegen von Studierenden Gehör finden. Schon im Rahmen der Evaluierung des Hamburgischen Hochschulgesetzes vom ehemaligen schwarz-grünen Senat haben wir diese Anliegen formuliert und werden dies auch in Zukunft fortsetzen.

Evaluation der Studienbüros

Zum Wintersemester 2010/11 wurde das ehemahlige, zentrale Prüfungsamt aufgelöst und in jedem Fachbereich ein Studienbüro eingerichtet. Damit wurde eine effektivere Betreuung von Studierenden angestrebt. Die dort geschaffenen Stellen werden zu 25% aus unseren Studiengebühren finanziert. Deshalb ist es wichtig, auch diesen Bereich zu evaluieren, um zu überprüfen, ob die angestrebten Verbesserung eingetreten sind.


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